Mit einem Ehrenamtsempfang würdigte Ministerpräsident Sven Schulze Ehrenamtliche aus ganz Sachsen-Anhalt - auch die Vorsitzende des Landesverbandes Kathrin Kube war eingeladen.
Pressemitteilung vom 27.06.2026, Magdeburg - Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

Ministerpräsident Sven Schulze und die Mitglieder der Landesregierung haben heute rund 100 Ehrenamtliche aus ganz Sachsen-Anhalt zum traditionellen Ehrenamtsempfang „Politik sagt Danke“ im Garten der Staatskanzlei begrüßt. Mit dem Empfang dankte die Landesregierung den Frauen und Männern, die sich in Vereinen, Initiativen, Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Kirchengemeinden und vielen weiteren Bereichen für andere Menschen einsetzen.
„Wenn ich durch unser Land fahre, dann begegnen mir überall Menschen, die sich mit Herzblut für ihre Heimat engagieren. Sie übernehmen Verantwortung, bringen Menschen zusammen und halten unsere Gesellschaft zusammen. Das verdient Respekt und Anerkennung. Dafür danke ich Ihnen von Herzen“, sagte Ministerpräsident Sven Schulze.
Der Ministerpräsident betonte, dass das Ehrenamt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen-Anhalt unverzichtbar sei. Ehrenamtliches Engagement sorge es dafür, dass die Gemeinschaft in Stadt und Land gelebt werde und die Menschen füreinander da seien.
„Mir ist wichtig, dass Sie wissen: Sie haben einen verlässlichen Partner an Ihrer Seite. Wir werden das Ehrenamt auch künftig nach Kräften unterstützen. Wir wollen Bürokratie abbauen, Vereine stärken und gute Bedingungen schaffen, damit sich noch mehr Menschen engagieren können. Wer Verantwortung für andere übernimmt, soll Rückhalt spüren – und sich sicher sein können, dass wir hinter ihm stehen. Niemand sollte Angst vor Anfeindungen oder unnötigen Hürden haben, wenn er sich für unsere Gesellschaft einsetzt.“
Hintergrund: Laut dem aktuellen Freiwilligensurvey engagieren sich in Sachsen-Anhalt rund 38 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren freiwillig – das sind fast 800.000 Menschen. Der Anteil junger Engagierter ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Zudem bringen sich immer mehr Menschen mit Migrationsgeschichte ein. Auch in den ländlichen Regionen wächst das ehrenamtliche Engagement weiter.

